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Thursday, March 25. 2010
So manch Lesenswertes findet sich auch in der FAZ. So zum Beispiel über die Dauerschleife der Medien (faz, 23.03.2010; via netzpolitik.org). Auszüge:
QUOTE: Der Schneerest könnte nun nacheinander auf Kabel eins auftauchen, in Sat.1, auf ProSieben und dazwischen auf N24. Wenn der Schneerest ein Politiker ist, schafft er es mit einem einzigen Interview auf vier Sender. Billiger sind Nachrichten für ihn kaum zu haben und für die Sender auch nicht.
„Wir haben mit den Synergien, die durch die Senderfusion im Nachrichtenbereich entstanden sind, sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Peter Limbourg. Er ist Chefredakteur von N24, von dem aus er auch die anderen Sender bestückt, was ihn allein der Menge nach zum wichtigsten politischen Journalisten im Privatfernsehen machen würde, wenn er denn auch die Gelegenheit hätte, die freigesparten Redakteure an Recherchen zu setzen, die andere nicht machen, aber diese Redakteure hat er nicht, nicht mehr.
Trotz der Synergie ist die Sendergruppe mit mehr als drei Milliarden Euro verschuldet und muss sparen, weshalb Peter Limbourg an diesem Abend zur Rede des Vorstandsvorsitzenden seiner Senderfamilie gehen will. Vielleicht äußert der sich zur Zukunft der Nachrichten, die Limbourg für „unverzichtbar“ hält. Wie sich herausstellt, findet das der Vorstandsvorsitzende auch. Er will dafür aber nur noch ein Drittel des bisherigen Budgets ausgeben. Ein Drittel. „Man müsse ja nicht immer unbedingt ein bewegtes Bild zeigen“, wird er später zitiert. „Ein Foto reicht doch auch.“
Continue reading ""Eins-zwei-Einheitsbrei - Er Findet's Richtig Klasse." Zum Qualitätsjournalismus."
Thursday, March 25. 2010
Wer sich für die Problematik von Bildern im Web und Barrierefreiheit interessiert: Dazu Auszüge aus einem Chatlog mit meinem blinden Freund Eric. Direkt von der Quelle also. Danke, Eric!
Continue reading "Wie war das noch mit alt, title, longdesc und der Barrierefreiheit?"
Thursday, March 25. 2010
Wednesday, March 24. 2010
QUOTE: "Governments of the Industrial World, you weary giants of flesh and steel, I come from Cyberspace, the new home of Mind. On behalf of the future, I ask you of the past to leave us alone. You are not welcome among us. You have no sovereignty where we gather."
"We will create a civilization of the Mind in Cyberspace. May it be more humane and fair than the world your governments have made before."
A Declaration of Independence of Cyberspace, John Perry Barlow/EFF, 1996
I've been playing with the latest release of I2P for a while now, and I must say that I really like it. I2P is an onion-routing network, decentralized, anonymous, fully encrypted, somewhat like Tor. While the focus of Tor is on anonymous surfing and publishing on the "regular Internet", I2P wants to be "a new network", with network-internal services and lower latency than Tor thanks to a packet-based approach. Tor's FAQ states that "I2P should really be seen as the dual of Tor. Basically every engineering decision Tor has made, I2P made the opposite."
Once you install and run (Java based) I2P you can configure and use it though a convenient local web interface, which already contains a webserver ready for anonymous content publishing, a webmail client, a Bittorrent client and a lot more. It works out of the box for most systems. Currently, they're working on integrating Tahoe-LAFS, a decentralized redundant data storage. The long-term idea is to be able to share some of your own drive space (of course fully encrypted), like you can already conveniently share bandwidth now.
Most fascinating for me is to be able to participate in the formation of a new network. Now that the basic protocols are stable, what it needs is people who set up services within the net, and hobbyists who want to help form a new network. To me, it feels a lot like Internet in the 90s. So, if you also think that the Internet is being destroyed by commercial greed, (re)hyped technologies and buzzwords, join the fun (and #i2p on IRC).
Continue reading "I2P Invisible Internet Project, Revisited"
Tuesday, March 23. 2010
Neue taz-Serie "Welche Uni wollen wir". Erster Teil: Elite-Uni München.
Der Rest studiert bei McDonalds (taz, 22.03.2010)
Exzellenzinitiative: 180 Millionen Euro, fünf Jahre Zeit. Die Universität München wird zur Elite-Uni umgebaut. Forschungsstarke Bereiche bringen Geld und stehen glänzend da. Bereiche wie die Lehrerbildung siechen dahin.
Danke!
Monday, March 22. 2010
 QUOTE: Es ist kein Geheimnis, dass Armut ein Teufelskreis ist und die Chancen der in Armut lebenden Erwachsenen und Kinder auf eine gleichwertige Beteiligung nachhaltig mindert. Das ist keine Basis für eine demokratisch verfasste Gesellschaft. In einer Demokratie absolut unerträglich ist das massenhafte Plündern öffentlichen Vermögens, wie wir es heute bei uns erleben.
Ein weiteres Beispiel ist die bewusst betriebene Dominanz der Wirtschaft und des großen Geldes im öffentlichen Leben. Was so schön klingt wie "Zivilgesellschaft" oder "Förderung des Stiftungswesens", läuft im Kern häufig auf eine Entdemokratisierung des öffentlichen Lebens hinaus. Unsere Universitäten werden dem Einfluss des Staates schrittweise entzogen und Gremien überlassen, in denen Vertreter der Wirtschaft das Sagen haben. Die Öffentlichkeit darf allerdings weiter zahlen. Wenn öffentliche Leistungen durch Mittel aus Stiftungen und durch Sponsoring ersetzt werden, ist damit in der Regel verbunden, dass der Einfluss finanzieller Interessen wächst und der der demokratischen Öffentlichkeit schwindet. So ist es offensichtlich gewollt.
Continue reading "Buch: Meinungsmache"
Monday, March 22. 2010
 QUOTE: "Da bin ich mir nicht so sicher", meinte Maneck. "Wäre es nicht besser, ehrlich zu reagieren, anstatt seine Gefühle zu verstecken? Vielleicht, wenn jeder im Land wütend oder verärgert wäre, könnte das die Dinge so verändern, daß die Politiker gezwungen wären, sich ordentlich zu benehmen."
Die Augen des Mannes leuchteten auf, als sich die Gelegenheit zu einem Streitgespräch bot. "Theoretisch schon, da würde ich Ihnen zustimmen. Aber in der Praxis könnte es zu noch größeren Katastrophen führen. Versuchen Sie sich doch mal sechshundert Millionen wütender, heulender, schluchzender Menschen vorzustellen. Jeder im ganzen Land - einschließlich Flugzeugpiloten, Lokführer, Bus- und Straßenbahnfahrer, die alle die Beherrschung verlieren. Was für eine Katastrophe! Flugzeuge würden vom Himmel fallen, Züge würden entgleisen, Schiffe sinken, Busse und Lastwagen und Autos würden zusammenstoßen. Chaos. Vollständiges Chaos."
Er hielt inne, um Maneck Gelegenheit zu geben, sich die Details der Anarchie, die er gerade entfesselt hatte, auszumalen. "Und bitte denken Sie auch daran: Wissenschaftler haben die Auswirkungen von Massenhysterie und Massensuizid auf die Umwelt noch nicht erforscht. Nicht in diesem subkontinentalen Maßstab. Wenn der Flügelschlag eines Schmetterlings um den halben Globus herum atmosphärische Störungen verursachen kann, wer weiß, was in unserem Fall passieren könnte? Stürme? Wirbelstürme? Flutwellen? Und die Landmasse, würde sie vor Empathie beben? Würden die Berge explodieren? Und die Flüsse, würden sie durch die Tränen aus zwölfhundert Millionen Augen ansteigen und über die Ufer treten?"
Er nahm einen weiteren Schluck aus der grünen Flasche. "Nein, das ist zu gefährlich. Lieber so weitermachen wie bisher." (S. 331)
Continue reading "Buch: Das Gleichgewicht der Welt"
Friday, March 12. 2010
Thursday, March 11. 2010
Wenn das so stimmt wie sie das bewerben ist das mal ein anständiges Angebot, und ein guter Schritt nach vorne.
Gegen eine einmalige Gebühr von 29,95 Euro kann man eine Art Versicherung abschließen, die im Falle eines Festplattendefekts sämtliche Kosten einer Datenrettung abdeckt.
heise online: Datenrettung für 30 Euro (05.03.2010)
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