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"Da bin ich mir nicht so sicher", meinte Maneck. "Wäre es nicht besser, ehrlich zu reagieren, anstatt seine Gefühle zu verstecken? Vielleicht, wenn jeder im Land wütend oder verärgert wäre, könnte das die Dinge so verändern, daß die Politiker gezwungen wären, sich ordentlich zu benehmen."
Die Augen des Mannes leuchteten auf, als sich die Gelegenheit zu einem Streitgespräch bot. "Theoretisch schon, da würde ich Ihnen zustimmen. Aber in der Praxis könnte es zu noch größeren Katastrophen führen. Versuchen Sie sich doch mal sechshundert Millionen wütender, heulender, schluchzender Menschen vorzustellen. Jeder im ganzen Land - einschließlich Flugzeugpiloten, Lokführer, Bus- und Straßenbahnfahrer, die alle die Beherrschung verlieren. Was für eine Katastrophe! Flugzeuge würden vom Himmel fallen, Züge würden entgleisen, Schiffe sinken, Busse und Lastwagen und Autos würden zusammenstoßen. Chaos. Vollständiges Chaos."
Er hielt inne, um Maneck Gelegenheit zu geben, sich die Details der Anarchie, die er gerade entfesselt hatte, auszumalen. "Und bitte denken Sie auch daran: Wissenschaftler haben die Auswirkungen von Massenhysterie und Massensuizid auf die Umwelt noch nicht erforscht. Nicht in diesem subkontinentalen Maßstab. Wenn der Flügelschlag eines Schmetterlings um den halben Globus herum atmosphärische Störungen verursachen kann, wer weiß, was in unserem Fall passieren könnte? Stürme? Wirbelstürme? Flutwellen? Und die Landmasse, würde sie vor Empathie beben? Würden die Berge explodieren? Und die Flüsse, würden sie durch die Tränen aus zwölfhundert Millionen Augen ansteigen und über die Ufer treten?"
Er nahm einen weiteren Schluck aus der grünen Flasche. "Nein, das ist zu gefährlich. Lieber so weitermachen wie bisher." (S. 331)
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