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Es ist kein Geheimnis, dass Armut ein Teufelskreis ist und die Chancen der in Armut lebenden Erwachsenen und Kinder auf eine gleichwertige Beteiligung nachhaltig mindert. Das ist keine Basis für eine demokratisch verfasste Gesellschaft. In einer Demokratie absolut unerträglich ist das massenhafte Plündern öffentlichen Vermögens, wie wir es heute bei uns erleben.
Ein weiteres Beispiel ist die bewusst betriebene Dominanz der Wirtschaft und des großen Geldes im öffentlichen Leben. Was so schön klingt wie "Zivilgesellschaft" oder "Förderung des Stiftungswesens", läuft im Kern häufig auf eine Entdemokratisierung des öffentlichen Lebens hinaus. Unsere Universitäten werden dem Einfluss des Staates schrittweise entzogen und Gremien überlassen, in denen Vertreter der Wirtschaft das Sagen haben. Die Öffentlichkeit darf allerdings weiter zahlen. Wenn öffentliche Leistungen durch Mittel aus Stiftungen und durch Sponsoring ersetzt werden, ist damit in der Regel verbunden, dass der Einfluss finanzieller Interessen wächst und der der demokratischen Öffentlichkeit schwindet. So ist es offensichtlich gewollt.
Leider stark gefärbt und nicht unbedingt hilfreich, um Leute 'außerhalb des Kreises' zu erreichen. Zwischendrin aber dann doch interessante Fakten, so dass man insgesamt durchaus eine Leseempfehlung abgeben
kann muss.
- Albrecht Müller: Meinungsmache (2009) - Amazon-Link
- NachDenkSeiten - Blog, Diskussion aktueller Nachrichten, gemeinnütziger Verein zur politischen Bildung
Während die Meinungsmache von Albrecht Müller mich noch ambivalent zurückgelassen hat, es ist einfach teilweise gar zu links und einseitig (Aussage eines mir bekannten Finanzmenschen zum Abschnitt der Rentenversichungspolemik: "Einige Aussagen stimmen abe
Tracked: Apr 28, 09:15
Jürgen Roth - Gangsterwirtschaft Pressestimmen via Amazon: "Roths düsteres Fazit: Eine Kultur von Geldgeschäften, die keine klare Grenze mehr kennt zwischen globalem Kapitalismus und organisierter Kriminalität, hat dafür gesorgt, dass Personen, die vo
Tracked: Jan 11, 22:34