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Wednesday, September 1. 2010
Heute kann ich Ihnen ein ganz besonderes neues Projekt vorstellen: In der taz möchten wir uns in Zukunft stärker für die Wünsche und Recherche-Anregungen unserer Leserinnen und Leser öffnen. Denn die Gesamtheit unserer Leserschaft hat natürlich mehr Augen und Ohren als wir hier in der Redaktion. Um das zu nutzen, haben wir das Projekt "opentaz" gestartet. Und nun hoffen wir natürlich auf ihre rege Mitarbeit und konkrete Hinweise, denen wir dann nachgehen können.
Continue reading "Was können wir für Sie recherchieren?"
Thursday, July 15. 2010
QUOTE: Das Verhältnis von Journalist zu Banker ist das von Hund zu Herr, wobei der eine Journalist die Wünsche des Herrn erschnuppert und man dem andern ab und zu ein "Gehst her!" zurufen muß.
Saturday, June 12. 2010
Thursday, May 6. 2010
Albrecht Müller: „Was sollte Medienjournalismus leisten?“
Herr Müller, ist ja alles gut und schön, aber wieso erlauben Sie keine Trackbacks, Kommentare oder eine ähnliche Art Bezugsnahme? "Wir" sollen den Text verbreiten - Sie sprechen von "ausdrucken" und von "EMail-Verteilern" - aber er steht nicht unter Creative Commons? Wir können viel von Ihnen lernen, aber Sie auch einiges von "uns".
Thursday, May 6. 2010
Vortrag und Diskussion zum Thema "Leistungsschutzrecht für Presseverleger" auf der re:publica 2010. Geht sozusagen um Copyright, Netzinhalte, Raubkopien, Blogging, und alles. Unterstützt durch Ergebnisse einer Studie der Heinrich-Böll-Stiftung.
Continue reading "Leistungsschutzrecht, oder: “Let’s Screw Up the Entire Internet to Save Newspapers”"
Wednesday, May 5. 2010
QUOTE: Im Jahr 1941 schreibt der argentinische Autor Jorge Luis Borges eine Erzählung mit dem Titel “Die Bibliothek von Babel“. Die darin beschriebene Bibliothek enthält eine unbegrenzte Menge an äußerlich gleichförmigen Büchern. Über diese Bücher verteilt findet sich jede mathematisch denkbare Kombination der Zeichen des lateinischen Alphabets zuzüglich Leerzeichen, Punkt und Komma. Die Bibliothek beherbergt also jedes in dieser Form denkbare Buch; jeden in dieser Form denkbaren Text. Sie enthält sämtliche erhaltenen und verlorenen, geschriebenen und ungeschriebenen Bücher sämtlicher Autoren der Antike und Moderne; jeden pornografischen Roman; jedes Wörterbuch jeder tatsächlichen oder erfindbaren Sprache; jede seitenlange Aneinanderreihung desselben Buchstaben; jede sprachlich fassbare Idee, jedes Lob, jede Beleidigung, jede Wahrheit, jede Lüge.
Wednesday, April 28. 2010
 Während die Meinungsmache von Albrecht Müller mich noch ambivalent zurückgelassen hat, es ist einfach teilweise gar zu links und einseitig (Aussage eines mir bekannten Finanzmenschen zum Abschnitt der Rentenversichungspolemik: "Einige Aussagen stimmen aber die Mehrheit ist schlecht recherchiert und aus diesem Grund ist das Geschriebene weniger Wert als das Papier"), gehört Tom Schimmeck's Werk über Medien, Politik und Meinungsmache eindeutig von jedem mündigen Bürger und in jeder Schulklasse gelesen. Tut mir leid, aber ist so. Es gibt einfach noch zu viele Leute die denken, Propaganda hätten wir zusammen mit dem Dritten Reich "überwunden". Dabei ist es nur perfider geworden. Schon bezeichnend, dass nicht einmal Schimmeck und Albrecht Müller gerne das Wort in den Mund nehmen, sondern lieber von "Meinungsmache" sprechen.
Gibts dank mir auch in der SLUB, sobald ich mein Exemplar zurückgebracht hab.
Wer erstmal nur hören will statt lesen: WDR3 Resonanzen: Tom Schimmeck im Gespräch, er spricht und betont aber sehr seltsam... lieber lesen.
Continue reading "Lesetipp: Tom Schimmeck, Am besten nichts Neues"
Sunday, April 25. 2010
Eines der wenigen übriggebliebenen "kritischen Medien", Zapp, berichtete am 21.4. über PR-Beiträge im Nachrichtenfernsehen. Nichts Neues, "branchenübliches Vorgehen", aber deshalb nicht weniger relevant.
Continue reading "Zapp-Beitrag über PR-finanzierte Nachrichtenbeiträge"
Monday, April 12. 2010
There's an interesting discussion going on at Techcrunch about the future of books.
- Paul Carr: I Admit It, The iPad Is A Kindle Killer. I Just Wish It Weren’t Going To Kill Reading Too
- Cody Brown (21y old guest blogger): Dear Authors, Your Next Book Should be an App, Not an iBook
(also see comments)
I'm really on Paul Carr's side here. I love paper, I come from a book loving family (my mother owns a bookshop), and one of my next purchases will be an eBook reader (eInk!). Am I already too old to consider the 'current development' a good thing?
Thursday, March 25. 2010
So manch Lesenswertes findet sich auch in der FAZ. So zum Beispiel über die Dauerschleife der Medien (faz, 23.03.2010; via netzpolitik.org). Auszüge:
QUOTE: Der Schneerest könnte nun nacheinander auf Kabel eins auftauchen, in Sat.1, auf ProSieben und dazwischen auf N24. Wenn der Schneerest ein Politiker ist, schafft er es mit einem einzigen Interview auf vier Sender. Billiger sind Nachrichten für ihn kaum zu haben und für die Sender auch nicht.
„Wir haben mit den Synergien, die durch die Senderfusion im Nachrichtenbereich entstanden sind, sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Peter Limbourg. Er ist Chefredakteur von N24, von dem aus er auch die anderen Sender bestückt, was ihn allein der Menge nach zum wichtigsten politischen Journalisten im Privatfernsehen machen würde, wenn er denn auch die Gelegenheit hätte, die freigesparten Redakteure an Recherchen zu setzen, die andere nicht machen, aber diese Redakteure hat er nicht, nicht mehr.
Trotz der Synergie ist die Sendergruppe mit mehr als drei Milliarden Euro verschuldet und muss sparen, weshalb Peter Limbourg an diesem Abend zur Rede des Vorstandsvorsitzenden seiner Senderfamilie gehen will. Vielleicht äußert der sich zur Zukunft der Nachrichten, die Limbourg für „unverzichtbar“ hält. Wie sich herausstellt, findet das der Vorstandsvorsitzende auch. Er will dafür aber nur noch ein Drittel des bisherigen Budgets ausgeben. Ein Drittel. „Man müsse ja nicht immer unbedingt ein bewegtes Bild zeigen“, wird er später zitiert. „Ein Foto reicht doch auch.“
Continue reading ""Eins-zwei-Einheitsbrei - Er Findet's Richtig Klasse." Zum Qualitätsjournalismus."
Thursday, March 25. 2010
Sunday, January 31. 2010
Die Dokumentation, im Rahmen einer Diplomarbeit entstanden, kann gut als Einführung in die Bedeutung der Medien für die Gesellschaft und die Demokratie dienen. Danke! (10.01.2010)
Sunday, January 31. 2010
Sunday, January 31. 2010
Zum neuen Jugendmedienschutz-Gesetz, man könnte meinen ein verfrühter Aprilscherz: nerdcore: Der aktuelle Entwurf zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) (25.01.2010). Aber es kommt noch besser: heise newsticker: Lob und Tadel für Pläne zum Jugendmedienschutz (25.01.2010)
Den einen, allen voran dem AK Zensur oder auch der 1&1 Internet AG, geht der Entwurf deutlich zu weit, den anderen, wie dem Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), geht er nicht weit genug. Der VZBV drängt in seiner Stellungnahme entschieden darauf, dass kommerzielle wie private Nutzer ihre Inhalte zwingend mit einer Alterskennzeichnung zu versehen haben, am besten auf der Einstiegsseite eines Angebotes. Man könne auch nicht einfach "eine Würstchenbude aufmachen" ohne sich Gedanken über Verkehrssicherheitspflichten rund herum zu machen, sagte eine Vertreterin des VZBV gegenüber heise online. Das im Entwurf vorgesehene Trennungsgebot für entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte sollte übrigens nicht auf unter 12-Jährige beschränkt sein, sondern sich vielmehr auf unter 18-Jährige erstrecken. Bemängelt wird von den Verbraucherschützern auch die Streichung der Altersgrenze unter 14 zugunsten eines Systems von unter sechs, unter 12, unter 16 und unter 18. Generell bedürfe der Jugendmedienschutz noch viel größerer Aufmerksamkeit, heißt es beim VZBV.
Und schön passend dazu: sz-online: „Superstar“-Suche verstößt gegen Jugendschutz (22.01.2010). Immer noch nicht genug? Spiegel Online: Bürgerrechtler nennen Copyright-Pakt Gefahr für Meinungsfreiheit (25.10.2010); es geht um ACTA, nicht zu verwechseln mit dem JMStV!
Sunday, January 31. 2010
Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) beklagt mögliche "parasitäre Nutzung" bei Fernsehern, die mit eingeschränkter Internetfähigkeiten die Nutzung von Zusatzanwendungen erlauben. Bei den von den Herstellern so genannten Hybrid-TVs könnten anderen Medienunternehmen die Zuschauerreichweite der Sender "abgreifen" und damit ohne jede Investition eigene Werbeerlöse generieren, heißt es in einem Forderungspapier der Lobbyvereinigung. So könne "ein fremdes Programm und ein fremdes Publikum als Zielgruppe" ausgenutzt werden. (...) Für diese Konstruktion brauche es eine politische Lösung, da entsprechende Fälle "momentan zwischen Urheber- und Wettbewerbsrecht durchrutschen". So gebe es keine Handhabe der Sender gegen die "offen parasitäre Nutzung" ihrer Inhalte durch Dritte.
heise newsticker: Privatsender gegen Widgets auf ihren Wellen (29.01.2010) Defined tags for this entry: medien
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