Workfare. Klingt ja fast nach "Work fair", wie sarkastisch.
Workfare nennt sich das Programm und stammt aus der Feder des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). Im Wirtschaftshörigkeitsministerium unter Michael Glos ist man ganz begeistert. Das Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) muss man nicht unbedingt kennen – man kann aber, wenn man ein wenig recherchiert hat, zu dem Schluß kommen, dass eine geistige und ideologische Nähe zur INSM und zum Konvent für Deutschland vorhanden ist. Flexiblere Arbeitszeiten, die Lockerung des Kündigungsschutzes sowie die Anhebung des Renteneintrittsalters – all das sind Ziele und Vorgaben dieses netten Institutes, welches von der Deutsche Post World Net gegründet wurde. Ein gewisser Dr. Klaus Zumwinkel ist im Übrigen laut Eigenaussage immer noch Präsident dieser Veranstaltung in Bonn.
Die hessische Finanzverwaltung hat seit 2005 insgesamt 22 Beamte zu dem Frankfurter Psychiater Thomas H. geschickt, der von einem Berufsgericht verurteilt wurde, weil er vorsätzlich falsche Gutachten über vier Steuerfahnder angefertigt und die Beamten darin für verrückt erklärt hatte.
Es werden unkommentierte Filmaufnahmen von der Züchtung bis zur Schlachtung von Tieren, sowie der industriellen Anpflanzung und Ernte von Obst und Gemüse gezeigt.
Täglich werden ca. 90 000 männliche Küken in Deutschland "entsorgt" weil sie männlichen Geschlechts sind und nicht als Legehenne zum Profit beitragen.
Männliche Hühner finden in dieser massenhaften Eierproduktion im Allgemeinen schon als winzige Küken den Tod, da die Legehennen-Industrie sie als "nutzlos" ansieht. Eigentlich schlüpfen etwa gleich viele Männchen wie Weibchen aus den Eiern. Es ist aber billiger, die als "Eintagsküken" bezeichneten Tiere sofort zu töten, als sie an einen anderen Ort zu transportieren, aufzuziehen und zu Fleisch "zu verarbeiten". Denn in der Massentierhaltung besteht kein Mangel an Geflügel für die Fleischindustrie.
Tierschützern ist es nun gelungen, in einer ungarischen Stopfleberfabrik einen "Küken-Schredder" unbemerkt zu fotografieren. Dabei handelt es sich um das Instrument, das die aussortierten weiblichen Küken tötet. Anders als die männlichen Küken werden sie auf einem Fließband von Arbeiterinnen aussortiert und in den tötenden Schredder geworfen. Die Weibchen sind wegen ihrer naturbedingt kleineren Leber für die Stopfleberproduktion unbrauchbar.
Das Gesprächsbuch von Elmar Altvater und Raul Zelik, Die Vermessung der Utopie, soll als Diskussionsgrundlage dienen, schafft es dann aber nicht, das Internet sinnvoll als Diskussionsplattform zu nutzen - trotz Creative Commons-Veröffentlichung. Ein einzelner, unstrukturierter Kommentarstrom? Schade. Dennoch lesenswert.