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    <title>Moblog - Nachrichten</title>
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    <description>Moritz Bartl</description>
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    <pubDate>Wed, 26 Nov 2008 21:41:24 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Moblog - Nachrichten - Moritz Bartl</title>
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    <title>&quot;Amerika befindet sich im Niedergang&quot;</title>
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            <category>Nachrichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Mo)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/90/310023/text/&quot;  class=&quot;bb-url&quot;&gt;Interessantes Interview&lt;/a&gt; über Amerika, Konsum und Wirtschaft mit dem Soziologen Richard Sennett in der heutigen Süddeutschen Zeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;bb-code-title&quot;&gt;QUOTE:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;bb-quote&quot;&gt;&lt;i&gt;Sennett: &quot;Diese Gesellschaft hat bisher Ungleichheiten dadurch überdeckt, dass sie auf Pump lebte. Durch die Subprime Loans (zweitklassige Hypotheken), durch die unzähligen Kreditkarten, die die meisten Amerikaner haben, entstand eine Illusion von Wachstum, die jetzt zerstört wird. (...) Die USA haben eine effektive Analphabeten-Quote von 28 Prozent.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
SZ: &quot;Ist das Ihr Ernst?&quot; &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sennett: &quot;Es geht um effektiven Analphabetismus, und der liegt dann vor, wenn jemand einen einfachen Vertrag oder einen längeren Text nicht lesen kann. Das Ausbildungsniveau ist sehr niedrig. Die USA importieren Ingenieure und Programmierer, weil es die entsprechenden Fertigkeiten hier nicht gibt. Ich weiß, dass das merkwürdig klingt: Amerika ist ein reiches Land und befindet sich doch im Niedergang. Und hier ist die Verbindung zur Politik: Am 4. November müssen die Wähler entscheiden zwischen Nostalgie und einem Gang ins Ungewisse.&lt;br /&gt;
(...) Nach einer Faustregel brauchen High-School-Absolventen ein bis zwei Jahre, um zu ihren europäischen Altersgenossen aufschließen zu können.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 13 Sep 2008 11:53:03 +0200</pubDate>
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    <category>deutsch</category>
<category>nachrichten</category>

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    <title>Dresdner Neustadt Aktuell</title>
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            <category>Nachrichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Mo)</author>
    <content:encoded>
    Kaum ist man man ein paar Wochen nicht da, schon passiert was!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Das Dürümhaus hat ab März neue Preise und entschuldigt sich gleich mal dafür. Außerdem haben sie eine neue Filiale auf der Prager Straße eröffnet, und ein neues (oder nur mir bislang unbekanntes) Logo!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. In der Alaunstraße gibt es einen neuen Fressladen, die &quot;Schänke&quot;. Spruch: &quot;Endlich wieder gute deutsche Küche im Herzen der Neustadt&quot;.  Tagesgerichte: Montags Eintopf, dienstags Gulasch mit Knödel, mittwochs Schnitzel, donnerstags Bratkartoffeln mit Spinat, freitags Bratwurst mit Sauerkraut. Preise so um die 5-7 Euro. Wird irgendwann mal ausprobiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Videoüberwachung gestartet! Vom Dach des Hauses in der Alaunstraße 33 wird seit 1.2. der Bereich vor der Scheune zu besonders gefährdeten Zeiten, nach &quot;polizeilichem und kriminaltechnischem Erfahrungswissen&quot;, videoüberwacht. Die Anlage hat 80.000 Euro gekostet und liefert durch feste und schwenkbare Kameras angeblich rund um die Uhr gestochen scharfe Bilder. Wann genau überwacht wird, ist anscheinend von Außen nicht feststellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Groove Station hat keine Umsatzeinbußen durch Rauchverbot, Tir Na N&#039;og spricht von 25 bis 30 Prozent. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 29 Feb 2008 09:58:37 +0100</pubDate>
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    <category>deutsch</category>
<category>dresden</category>

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    <title>Überregionales Rauchen</title>
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            <category>Nachrichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Mo)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://moblog.wiredwings.com/plugin/tag/ideas&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;21&quot; height=&quot;21&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://moblog.wiredwings.com/uploads/idea.serendipityThumb.png&quot; alt=&quot;ideas tag&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;!-- s9ymdb:32 --&gt;&lt;img width=&quot;192&quot; height=&quot;220&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://moblog.wiredwings.com/uploads/News/smoking_simon.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Allerorts wird von entstehenden &quot;Raucherclubs&quot; berichtet. Allein in Augsburg sollen &lt;a href=&quot;http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Uebersicht/Artikel,Raucher-erobern-sich-ihreKneipen-zurueck_arid,1181273_regid,2_puid,2_pageid,4490.html&quot;  class=&quot;bb-url&quot;&gt;bis zu 200 Kneipen&lt;/a&gt; so erfolgreich das Rauchverbot umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schreit doch geradezu danach, einen überregionalen Verein zu gründen. Modell: Der Schirmverein kümmert sich um die Administrativa, um einheitliches Erkennungsmerkmal, Mitgliedskarten, Werbung und so weiter, während Kneipen gegen einen geringen Obulus oder gar kostenfrei beitreten können. Für Raucher und Nichtraucher bleibt die Mitgliedschaft natürlich in jedem Fall kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, was für ein Paradies für Zigarettenhersteller! Ich bin fest davon überzeugt, dass man meinetwegen an Philipp Morris herantreten könnte und die finanzieren einem das. Sie sponsorn ja sogar Frischluftheizpilze und Glasabtrennungen. Stellt euch nur mal die gezielten Werbemöglichkeiten vor... Und die geringe Einstiegshürde, das kann man durchaus als Einzelperson stemmen. Verein gründen, Website aufsetzen, Mails/Briefe an Kneipen raushauen, fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibts einiges an Kohle zu machen! Ran an den Rauch! Jetzt! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 Feb 2008 09:35:30 +0100</pubDate>
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    <category>deutsch</category>
<category>ideas</category>

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    <title>Edgar Morin über die Welt</title>
    <link>http://moblog.wiredwings.com/archives/20080204/Edgar-Morin-ueber-die-Welt.html</link>
            <category>Nachrichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Mo)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/412894.html&quot;  class=&quot;bb-url&quot;&gt;Edgar Morin&lt;/a&gt;, 86, französischer Philosoph und Soziologe, ist kürzlich wieder ins Gespräch gekommen, nachdem Sarkozy in seiner Neujahrsansprache den von ihm geprägten Begriff der &quot;Zivilisationspolitik&quot; aufgegriffen hat (in anderem Kontext). In der heutigen &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/&quot;  class=&quot;bb-url&quot;&gt;taz&lt;/a&gt; wurde Morin interviewt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;bb-code-title&quot;&gt;QUOTE:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;bb-quote&quot;&gt;&lt;a title=&quot;http://www.flickr.com/photos/luc/407969002/&quot; id=&quot;s9yisp28&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.flickr.com/photos/luc/&#039; id=&quot;s9yisphref28&quot; onclick=&quot;javascript:this.href = this.href + &#039;&amp;amp;serendipity[from]=&#039; + self.location.href;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:28 --&gt;&lt;img width=&quot;171&quot; height=&quot;220&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://moblog.wiredwings.com/uploads/News/edgarmorin.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;Edgar Morin (CC-Attribution License)&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die extrem positiven Entwicklungen in Bereichen wie der Wissenschaft, der Technik und der Demokratie haben zugleich negative Aspekte produziert, die immer schwerwiegender werden.&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;&quot;Können Sie konkrete Beispiele nennen?&quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
Der Individualismus. Er ist eigentlich ein sehr positives Phänomen. Weil er Autonomie und einen Sinn für die persönliche Verantwortung bringt. Zugleich hat er zum Verfall der früheren konkreten Solidaritäten beitragen: in der großen Familie und im Dorf. Das bringt Einsamkeit für die Mittellosen - und Egoismus für die anderen. Der Überfluss an materiellen Gütern bringt Befriedigung und materielles Wohlbefinden. Aber er geht einher mit psychologischem und moralischem Unwohlsein. Es gibt ein Unwohlsein in unserer Zivilisation. Die technisch-ökonomische Entwicklung hat den ökologischen Verfall provoziert, der vielfältige Verschmutzungen unserer Städte, Stress und psychosomatische Krankheiten auslöst. Das ökologische Problem ist eine direkte Konsequenz der Entwicklung unserer Zivilisation. (...) [Aber] Die Politiker starren alle wie hypnotisiert auf das Wachstum. Sie stecken in einer Falle. Sie wollen das große Problem der Arbeitslosigkeit durch Wachstum lösen und das Wachstum kommt nicht. Das Wachstum ist ein Mythos. (...) Die Menschen erleben auf private Art die Probleme, die eine soziale und politische Dimension haben. Sowie alle möglichen Vergiftungen durch Werbung, Konsum, Autos. Die Leute halten das Unwohlsein für ein privates Übel. Nehmen Psychopharmaka und Drogen. Und gehen zu Gurus und Psychoanalytikern. Tatsächlich ist es ein Problem, das von unserer urbanen Zivilisation kommt. Ein Leben mit der Stoppuhr, ein mechanisiertes Leben, ein hyperspezialisiertes Leben. Es geht darum, das Wohlsein zu suchen - eher, als die Akkumulation von materiellem Reichtum.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vollständige Interview ist &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/debatte/theorie/artikel/1/das-wachstum-ist-ein-mythos/?src=SE&amp;amp;cHash=f849ad97c7&quot;  class=&quot;bb-url&quot;&gt;online lesbar&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage mich ja schon länger, wieso immer von einem &quot;mageren Wirtschafts&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;wachstum&lt;/span&gt; von einigen Prozent&quot; die Rede ist. Muss die Wirtschaft (in Deutschland) denn noch &lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;wachsen&lt;/span&gt;? Reicht es denn nicht, sie zu halten, um unseren Wohlstand zu gewährleisten? Irgendwann ist ausgewachsen. 
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    <pubDate>Mon, 04 Feb 2008 18:36:05 +0100</pubDate>
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    <category>deutsch</category>

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    <title>Alles, nur nicht weiß - Barack Obama</title>
    <link>http://moblog.wiredwings.com/archives/20080127/Alles,-nur-nicht-weiss-Barack-Obama.html</link>
            <category>Nachrichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Mo)</author>
    <content:encoded>
    Diedrich Diederichsen, Kulturwissenschaftler und Professor an der Merz Akademie in Stuttgart, schreibt in der &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;amp;dig=2008/01/26/a0140&quot;  class=&quot;bb-url&quot;&gt;taz vom 26./27. Januar&lt;/a&gt; in einem Dossier über den Präsidentschaftskandidaten Barack Obama (Auszug):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;bb-code-title&quot;&gt;QUOTE:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;bb-quote&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:16 --&gt;&lt;img width=&quot;163&quot; height=&quot;220&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 0px;&quot; src=&quot;http://moblog.wiredwings.com/uploads/News/barackobama.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Man scheint sich einig, dass der Mann nicht schwarz ist, jedenfalls nicht so schwarz, wie es Jesse Jackson war, als der immer mal wieder Präsident werden wollte. Obama hat nie besonders stark auf eine identitätspolitische Karte gesetzt. Er hat nicht, wie so viele schwarze Bürgermeister und Lokalpolitiker, die Ochsentour durch die einschlägigen afroamerikanischen Organisationen absolviert. Und Obama ist geradezu ausgedacht kosmopolitisch aufgewachsen: Hawaii, Indonesien, Kenia und Harvard werden eher mit seinem Namen verbunden als die Mopes und Hopper in den Ghettos von Baltimore, Maryland oder Saint Louis, Missouri.&lt;br /&gt;
Dennoch ist Obama aber auch ganz entschieden nicht weiß. Dieses Nicht-weiß-Sein ist, anders als sein Schwarz-Sein, nicht so ausgeblendet aus dem allgemeinen Bewußtsein. Es stellt nämlich durchaus einen starken Bruch in der amerikanischen Geschichte dar; nur auf eine andere Weise, als es eine positive Identifikation mit Afroamerika bedeutet hätte. Es ist eher eine Öffnung zu etwas Unbestimmtem denn eine Entscheidung für etwas Bestimmtes. (...)&lt;br /&gt;
Was sich aber auch geändert hat, ist das Image des Weiß-Seins, langsam auch in den USA. Weiß sein steht nicht mehr für die dominante Weltmacht, deren Herrschaft man böse und imperialistisch finden konnte, die aber als weiße Macht, als Schutzmacht der ersten Welt unangefochten war. Weiß ist auch nicht mehr die Farbe der globalen kulturellen Hegemonie. Weiß ist heute die Farbe der Peinlichkeit und des Trolleltums. Angefangen bei dem unumstritten schlechtesten Präsidenten aller Zeiten, der, typisch für viele Millionen weißer Trottel, sein Alkohol-Problem gegen ein Jesus-Problem eingetauscht hat, hört dieser Trend mit den verwahrlosten White-Trash-Pop-Stars und ihre Unappetitlichkeiten noch lange nicht auf. Weiß ist heute die Farbe des Trailer-Camps und der Unterschichtenkultur. Durch ihren Mann und dessen Britney-hafte Momente in der Vergangenheit ist sogar Hillary Clinton von diesem schlechten Image der Whiteness leicht beschädigt.&lt;br /&gt;
Auch hier sind nicht direkt die Afroamerikaner das Gegenmodell, sondern erneut eine eher an globalen Entwicklungen sich orientierende Rede von Würde und Respekt, die nicht immer ganz unreaktionär und untraditionalistisch klingt, aber meist vage bleibt. Ihre Reichweite umfasst den Reinheitsfanatismus des Islamisten ebenso wie eine Verachtung eines US-Trash übergewichtiger Hackfleischfresser von einem nichtwestlichen Hochkulturstolz aus. Obama, der schon mal afrikanische Musiker - nicht etwa Hiphop-Crews - bei seinen Veranstaltungen auftreten lässt, verbündet sich mit dieser hybriden, nichtweißen bürgerlichen Hochkultur, die längst jede subalterne Position hinter sich gelassen hat. Es ist die Kultur eher gebildeter, global mobiler Eliten aus Schwellenländern und afroasiatischer Diaspora - nicht die Multitude, nicht die andere Seite neoliberaler Verhältnisse, sondern deren emergente, nichtweiße Nutznießer.(...)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine schlechten Gedanken. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 27 Jan 2008 22:03:01 +0100</pubDate>
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