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Thursday, July 15. 2010
QUOTE: Das Verhältnis von Journalist zu Banker ist das von Hund zu Herr, wobei der eine Journalist die Wünsche des Herrn erschnuppert und man dem andern ab und zu ein "Gehst her!" zurufen muß.
Monday, June 14. 2010
Die folgenden Podcasts stammen alle aus der exzellenten Sendung "Fragen an den Autor" auf SR2 und stellen eine sehr subjektive (Vor-)Auswahl dar. Nicht weiter drüber nachdenken, einfach mal runterladen und auf den MP3-Player kopieren. Die Gelegenheit zum Hören wird kommen, z.B. im Zug, im Stau, wenn man den Bus verpasst hat, ...
Viel Spaß beim Bilden!
Saturday, June 12. 2010
Thursday, May 6. 2010
Albrecht Müller: „Was sollte Medienjournalismus leisten?“
Herr Müller, ist ja alles gut und schön, aber wieso erlauben Sie keine Trackbacks, Kommentare oder eine ähnliche Art Bezugsnahme? "Wir" sollen den Text verbreiten - Sie sprechen von "ausdrucken" und von "EMail-Verteilern" - aber er steht nicht unter Creative Commons? Wir können viel von Ihnen lernen, aber Sie auch einiges von "uns".
Thursday, May 6. 2010
Vortrag und Diskussion zum Thema "Leistungsschutzrecht für Presseverleger" auf der re:publica 2010. Geht sozusagen um Copyright, Netzinhalte, Raubkopien, Blogging, und alles. Unterstützt durch Ergebnisse einer Studie der Heinrich-Böll-Stiftung.
Continue reading "Leistungsschutzrecht, oder: “Let’s Screw Up the Entire Internet to Save Newspapers”"
Wednesday, May 5. 2010
QUOTE: Im Jahr 1941 schreibt der argentinische Autor Jorge Luis Borges eine Erzählung mit dem Titel “Die Bibliothek von Babel“. Die darin beschriebene Bibliothek enthält eine unbegrenzte Menge an äußerlich gleichförmigen Büchern. Über diese Bücher verteilt findet sich jede mathematisch denkbare Kombination der Zeichen des lateinischen Alphabets zuzüglich Leerzeichen, Punkt und Komma. Die Bibliothek beherbergt also jedes in dieser Form denkbare Buch; jeden in dieser Form denkbaren Text. Sie enthält sämtliche erhaltenen und verlorenen, geschriebenen und ungeschriebenen Bücher sämtlicher Autoren der Antike und Moderne; jeden pornografischen Roman; jedes Wörterbuch jeder tatsächlichen oder erfindbaren Sprache; jede seitenlange Aneinanderreihung desselben Buchstaben; jede sprachlich fassbare Idee, jedes Lob, jede Beleidigung, jede Wahrheit, jede Lüge.
Wednesday, April 28. 2010
 Während die Meinungsmache von Albrecht Müller mich noch ambivalent zurückgelassen hat, es ist einfach teilweise gar zu links und einseitig (Aussage eines mir bekannten Finanzmenschen zum Abschnitt der Rentenversichungspolemik: "Einige Aussagen stimmen aber die Mehrheit ist schlecht recherchiert und aus diesem Grund ist das Geschriebene weniger Wert als das Papier"), gehört Tom Schimmeck's Werk über Medien, Politik und Meinungsmache eindeutig von jedem mündigen Bürger und in jeder Schulklasse gelesen. Tut mir leid, aber ist so. Es gibt einfach noch zu viele Leute die denken, Propaganda hätten wir zusammen mit dem Dritten Reich "überwunden". Dabei ist es nur perfider geworden. Schon bezeichnend, dass nicht einmal Schimmeck und Albrecht Müller gerne das Wort in den Mund nehmen, sondern lieber von "Meinungsmache" sprechen.
Gibts dank mir auch in der SLUB, sobald ich mein Exemplar zurückgebracht hab.
Wer erstmal nur hören will statt lesen: WDR3 Resonanzen: Tom Schimmeck im Gespräch, er spricht und betont aber sehr seltsam... lieber lesen.
Continue reading "Lesetipp: Tom Schimmeck, Am besten nichts Neues"
Monday, April 26. 2010
ZDF Nachtstudio: Wie das Internet unser Leben verändert (Sendung vom 11.4.2010) - via konsumpf.de
Interessante Aussage von Sascha Lobo gleich zu Anfang der Sendung - er ist erst 2000 ins Netz gegangen, hatte lange vorher ein Handy, sah Internet kritisch. Der Depp könnte mir gestohlen bleiben, wer frühere Bewegungen und Entwicklungen nicht zumindest erklären kann sollte kein Aushängeschild des Netzes sein (er verweist auf die Frage nach der Geschichte des Internets an "Ältere"; tja, hätte er mal meine Facharbeit lesen sollen. Oder ein x-beliebiges Buch dazu). Punkt. Die Germanistin Astrid Herbold hat nichts gecheckt, scheibt aber Bücher dazu (uaaah Netz ist böse wir gehen alle zugrunde). Noch eine ganz gute Figur macht - wie in manch anderem Interview - der "elektrische Reporter" Mario Sixtus, wobei auch er zugibt dass er sich erst (er sagt: schon!) seit 10 Jahren mit der Materie beschäftigt, und seine Sendung finde ich leider unanschaubar. Retten tut die Sendung wie erwartet Peter Kruse. Danke.
Fazit: Es wird viel komisches Zeug gelabert, aber interessant bleibt die Diskussion natürlich trotzdem. Und: Die Diskussionen werden besser, im Vergleich zu 'früher'.
Wichtig: nichtkommerzieller Hintergrund des Internet, Verlinkung als Basiskonzept, freie Information.
Sunday, April 25. 2010
Der Experimentalpsychologe, Neurophysiologe und Systemtheoretiker Peter Kruse sprach auf der re:publica 2010 darüber, ob und inwiefern Diskussionen im Internet produktiv sind, und ob sie sich auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirken (können).
Continue reading "Peter Kruse: Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren"
Sunday, April 25. 2010
Eines der wenigen übriggebliebenen "kritischen Medien", Zapp, berichtete am 21.4. über PR-Beiträge im Nachrichtenfernsehen. Nichts Neues, "branchenübliches Vorgehen", aber deshalb nicht weniger relevant.
Continue reading "Zapp-Beitrag über PR-finanzierte Nachrichtenbeiträge"
Wednesday, April 21. 2010
Schon etwas her, aber die Deutschlandradio Kultur "Breitband-Online"-Sendung" vom 27.3.2010 ist noch aktuell und rundum hörenswert! (via netzpolitik.org)
Neben mal wieder typisch enttäuschenden Politikeraussagen (siehe Netzpolitik.org-Kommentare) viel Wissenswertes außenrum, zum Beispiel wird Echologic als "urdemokratische Plattform" vorgestellt, die zumindest mir bisher unbekannt war.
Monday, April 12. 2010
There's an interesting discussion going on at Techcrunch about the future of books.
- Paul Carr: I Admit It, The iPad Is A Kindle Killer. I Just Wish It Weren’t Going To Kill Reading Too
- Cody Brown (21y old guest blogger): Dear Authors, Your Next Book Should be an App, Not an iBook
(also see comments)
I'm really on Paul Carr's side here. I love paper, I come from a book loving family (my mother owns a bookshop), and one of my next purchases will be an eBook reader (eInk!). Am I already too old to consider the 'current development' a good thing?
Thursday, March 25. 2010
So manch Lesenswertes findet sich auch in der FAZ. So zum Beispiel über die Dauerschleife der Medien (faz, 23.03.2010; via netzpolitik.org). Auszüge:
QUOTE: Der Schneerest könnte nun nacheinander auf Kabel eins auftauchen, in Sat.1, auf ProSieben und dazwischen auf N24. Wenn der Schneerest ein Politiker ist, schafft er es mit einem einzigen Interview auf vier Sender. Billiger sind Nachrichten für ihn kaum zu haben und für die Sender auch nicht.
„Wir haben mit den Synergien, die durch die Senderfusion im Nachrichtenbereich entstanden sind, sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Peter Limbourg. Er ist Chefredakteur von N24, von dem aus er auch die anderen Sender bestückt, was ihn allein der Menge nach zum wichtigsten politischen Journalisten im Privatfernsehen machen würde, wenn er denn auch die Gelegenheit hätte, die freigesparten Redakteure an Recherchen zu setzen, die andere nicht machen, aber diese Redakteure hat er nicht, nicht mehr.
Trotz der Synergie ist die Sendergruppe mit mehr als drei Milliarden Euro verschuldet und muss sparen, weshalb Peter Limbourg an diesem Abend zur Rede des Vorstandsvorsitzenden seiner Senderfamilie gehen will. Vielleicht äußert der sich zur Zukunft der Nachrichten, die Limbourg für „unverzichtbar“ hält. Wie sich herausstellt, findet das der Vorstandsvorsitzende auch. Er will dafür aber nur noch ein Drittel des bisherigen Budgets ausgeben. Ein Drittel. „Man müsse ja nicht immer unbedingt ein bewegtes Bild zeigen“, wird er später zitiert. „Ein Foto reicht doch auch.“
Continue reading ""Eins-zwei-Einheitsbrei - Er Findet's Richtig Klasse." Zum Qualitätsjournalismus."
Thursday, March 25. 2010
Monday, March 22. 2010
 QUOTE: Es ist kein Geheimnis, dass Armut ein Teufelskreis ist und die Chancen der in Armut lebenden Erwachsenen und Kinder auf eine gleichwertige Beteiligung nachhaltig mindert. Das ist keine Basis für eine demokratisch verfasste Gesellschaft. In einer Demokratie absolut unerträglich ist das massenhafte Plündern öffentlichen Vermögens, wie wir es heute bei uns erleben.
Ein weiteres Beispiel ist die bewusst betriebene Dominanz der Wirtschaft und des großen Geldes im öffentlichen Leben. Was so schön klingt wie "Zivilgesellschaft" oder "Förderung des Stiftungswesens", läuft im Kern häufig auf eine Entdemokratisierung des öffentlichen Lebens hinaus. Unsere Universitäten werden dem Einfluss des Staates schrittweise entzogen und Gremien überlassen, in denen Vertreter der Wirtschaft das Sagen haben. Die Öffentlichkeit darf allerdings weiter zahlen. Wenn öffentliche Leistungen durch Mittel aus Stiftungen und durch Sponsoring ersetzt werden, ist damit in der Regel verbunden, dass der Einfluss finanzieller Interessen wächst und der der demokratischen Öffentlichkeit schwindet. So ist es offensichtlich gewollt.
Continue reading "Buch: Meinungsmache"
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