|
Friday, March 18. 2011
Fassung vom 30.04.2010 PDF ODT
Motivation
Internet – Fluch oder Segen für die Medienindustrie?
Die Diskussion um die Vergütung von Medieninhalten im Internet ist geprägt durch eine starke Polarisierung. Die Industrie fordert strengere Gesetze, Leistungsschutzrechte für Presseverleger, eine Verlängerung des Urheberrechts, und droht damit, ihre Inhalte in Zukunft auch online nur noch gegen Entgelt zu veröffentlichen. Die Forderungen der Netzaktivisten hingegen stehen dem diametral entgegen. Die Verschärfung von Gesetzen führte in mehreren Ländern Europas zur Gründung von „Piratenparteien“, deren Forderungen das genaue Gegenteil darstellen: eine weniger starke Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, ein Verbot von Kopierschutzmaßnahmen, kürzere Laufzeiten des Urheberrechts bis hin zur vollständigen Beschränkung auf kommerzielle Zwecke – und somit die Freigabe aller bislang geschützten Inhalte für private Zwecke. [1]
Um die Entwicklung der Netzkultur und die damit verbundene Wandlung des Verständnisses von Massenmedien, Medienproduktion und Finanzierung von Inhalten zu verstehen, muss man zunächst die Entstehungsgeschichte des Internets und die technischen Grundlagen betrachten.
Continue reading "Vergütungsmodelle für Medieninhalte"
Tuesday, March 15. 2011
Die aktuellen Ereignisse in Japan zeigen mal wieder, wie kaputt unsere Medien eigentlich sind. Ein kurzer Rant.
Continue reading "Armutszeugnis Medien"
Monday, January 3. 2011
QUOTE: "Den Geburtsfehler des Internets - kostenlose Inhalte - zu beseitigen ist aber schwierig und langwierig."
WDR-Intendantin und ARD-Vorsitzende Monika Piel im Interview mit dem Tagesspiegel (3. Januar 2011)
Tuesday, November 30. 2010
Friday, October 22. 2010
QUOTE: Für die Massenmedien Deutschlands beginnt eine neue Zeitrechnung. Ihre über Jahre manipulierte und gelenkte Leserschaft folgt ihnen nicht mehr.
Continue reading "Die deutschen Massenmedien haben den Einfluss auf ihre Leserschaft verloren."
Thursday, July 15. 2010
QUOTE: Das Verhältnis von Journalist zu Banker ist das von Hund zu Herr, wobei der eine Journalist die Wünsche des Herrn erschnuppert und man dem andern ab und zu ein "Gehst her!" zurufen muß.
Monday, June 14. 2010
Die folgenden Podcasts stammen alle aus der exzellenten Sendung "Fragen an den Autor" auf SR2 und stellen eine sehr subjektive (Vor-)Auswahl dar. Nicht weiter drüber nachdenken, einfach mal runterladen und auf den MP3-Player kopieren. Die Gelegenheit zum Hören wird kommen, z.B. im Zug, im Stau, wenn man den Bus verpasst hat, ...
Viel Spaß beim Bilden!
Saturday, June 12. 2010
Thursday, May 6. 2010
Albrecht Müller: „Was sollte Medienjournalismus leisten?“
Herr Müller, ist ja alles gut und schön, aber wieso erlauben Sie keine Trackbacks, Kommentare oder eine ähnliche Art Bezugsnahme? "Wir" sollen den Text verbreiten - Sie sprechen von "ausdrucken" und von "EMail-Verteilern" - aber er steht nicht unter Creative Commons? Wir können viel von Ihnen lernen, aber Sie auch einiges von "uns".
Thursday, May 6. 2010
Vortrag und Diskussion zum Thema "Leistungsschutzrecht für Presseverleger" auf der re:publica 2010. Geht sozusagen um Copyright, Netzinhalte, Raubkopien, Blogging, und alles. Unterstützt durch Ergebnisse einer Studie der Heinrich-Böll-Stiftung.
Continue reading "Leistungsschutzrecht, oder: “Let’s Screw Up the Entire Internet to Save Newspapers”"
Wednesday, May 5. 2010
QUOTE: Im Jahr 1941 schreibt der argentinische Autor Jorge Luis Borges eine Erzählung mit dem Titel “Die Bibliothek von Babel“. Die darin beschriebene Bibliothek enthält eine unbegrenzte Menge an äußerlich gleichförmigen Büchern. Über diese Bücher verteilt findet sich jede mathematisch denkbare Kombination der Zeichen des lateinischen Alphabets zuzüglich Leerzeichen, Punkt und Komma. Die Bibliothek beherbergt also jedes in dieser Form denkbare Buch; jeden in dieser Form denkbaren Text. Sie enthält sämtliche erhaltenen und verlorenen, geschriebenen und ungeschriebenen Bücher sämtlicher Autoren der Antike und Moderne; jeden pornografischen Roman; jedes Wörterbuch jeder tatsächlichen oder erfindbaren Sprache; jede seitenlange Aneinanderreihung desselben Buchstaben; jede sprachlich fassbare Idee, jedes Lob, jede Beleidigung, jede Wahrheit, jede Lüge.
Wednesday, April 28. 2010
 Während die Meinungsmache von Albrecht Müller mich noch ambivalent zurückgelassen hat, es ist einfach teilweise gar zu links und einseitig (Aussage eines mir bekannten Finanzmenschen zum Abschnitt der Rentenversichungspolemik: "Einige Aussagen stimmen aber die Mehrheit ist schlecht recherchiert und aus diesem Grund ist das Geschriebene weniger Wert als das Papier"), gehört Tom Schimmeck's Werk über Medien, Politik und Meinungsmache eindeutig von jedem mündigen Bürger und in jeder Schulklasse gelesen. Tut mir leid, aber ist so. Es gibt einfach noch zu viele Leute die denken, Propaganda hätten wir zusammen mit dem Dritten Reich "überwunden". Dabei ist es nur perfider geworden. Schon bezeichnend, dass nicht einmal Schimmeck und Albrecht Müller gerne das Wort in den Mund nehmen, sondern lieber von "Meinungsmache" sprechen.
Gibts dank mir auch in der SLUB, sobald ich mein Exemplar zurückgebracht hab.
Wer erstmal nur hören will statt lesen: WDR3 Resonanzen: Tom Schimmeck im Gespräch, er spricht und betont aber sehr seltsam... lieber lesen.
Continue reading "Lesetipp: Tom Schimmeck, Am besten nichts Neues"
Monday, April 26. 2010
ZDF Nachtstudio: Wie das Internet unser Leben verändert (Sendung vom 11.4.2010) - via konsumpf.de
Interessante Aussage von Sascha Lobo gleich zu Anfang der Sendung - er ist erst 2000 ins Netz gegangen, hatte lange vorher ein Handy, sah Internet kritisch. Der Depp könnte mir gestohlen bleiben, wer frühere Bewegungen und Entwicklungen nicht zumindest erklären kann sollte kein Aushängeschild des Netzes sein (er verweist auf die Frage nach der Geschichte des Internets an "Ältere"; tja, hätte er mal meine Facharbeit lesen sollen. Oder ein x-beliebiges Buch dazu). Punkt. Die Germanistin Astrid Herbold hat nichts gecheckt, scheibt aber Bücher dazu (uaaah Netz ist böse wir gehen alle zugrunde). Noch eine ganz gute Figur macht - wie in manch anderem Interview - der "elektrische Reporter" Mario Sixtus, wobei auch er zugibt dass er sich erst (er sagt: schon!) seit 10 Jahren mit der Materie beschäftigt, und seine Sendung finde ich leider unanschaubar. Retten tut die Sendung wie erwartet Peter Kruse. Danke.
Fazit: Es wird viel komisches Zeug gelabert, aber interessant bleibt die Diskussion natürlich trotzdem. Und: Die Diskussionen werden besser, im Vergleich zu 'früher'.
Wichtig: nichtkommerzieller Hintergrund des Internet, Verlinkung als Basiskonzept, freie Information.
Sunday, April 25. 2010
Der Experimentalpsychologe, Neurophysiologe und Systemtheoretiker Peter Kruse sprach auf der re:publica 2010 darüber, ob und inwiefern Diskussionen im Internet produktiv sind, und ob sie sich auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirken (können).
Continue reading "Peter Kruse: Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren"
Sunday, April 25. 2010
Eines der wenigen übriggebliebenen "kritischen Medien", Zapp, berichtete am 21.4. über PR-Beiträge im Nachrichtenfernsehen. Nichts Neues, "branchenübliches Vorgehen", aber deshalb nicht weniger relevant.
Continue reading "Zapp-Beitrag über PR-finanzierte Nachrichtenbeiträge"
|