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Wednesday, April 21. 2010
Schon etwas her, aber die Deutschlandradio Kultur "Breitband-Online"-Sendung" vom 27.3.2010 ist noch aktuell und rundum hörenswert! (via netzpolitik.org)
Neben mal wieder typisch enttäuschenden Politikeraussagen (siehe Netzpolitik.org-Kommentare) viel Wissenswertes außenrum, zum Beispiel wird Echologic als "urdemokratische Plattform" vorgestellt, die zumindest mir bisher unbekannt war.
Monday, April 12. 2010
There's an interesting discussion going on at Techcrunch about the future of books.
- Paul Carr: I Admit It, The iPad Is A Kindle Killer. I Just Wish It Weren’t Going To Kill Reading Too
- Cody Brown (21y old guest blogger): Dear Authors, Your Next Book Should be an App, Not an iBook
(also see comments)
I'm really on Paul Carr's side here. I love paper, I come from a book loving family (my mother owns a bookshop), and one of my next purchases will be an eBook reader (eInk!). Am I already too old to consider the 'current development' a good thing?
Thursday, March 25. 2010
So manch Lesenswertes findet sich auch in der FAZ. So zum Beispiel über die Dauerschleife der Medien (faz, 23.03.2010; via netzpolitik.org). Auszüge:
QUOTE: Der Schneerest könnte nun nacheinander auf Kabel eins auftauchen, in Sat.1, auf ProSieben und dazwischen auf N24. Wenn der Schneerest ein Politiker ist, schafft er es mit einem einzigen Interview auf vier Sender. Billiger sind Nachrichten für ihn kaum zu haben und für die Sender auch nicht.
„Wir haben mit den Synergien, die durch die Senderfusion im Nachrichtenbereich entstanden sind, sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Peter Limbourg. Er ist Chefredakteur von N24, von dem aus er auch die anderen Sender bestückt, was ihn allein der Menge nach zum wichtigsten politischen Journalisten im Privatfernsehen machen würde, wenn er denn auch die Gelegenheit hätte, die freigesparten Redakteure an Recherchen zu setzen, die andere nicht machen, aber diese Redakteure hat er nicht, nicht mehr.
Trotz der Synergie ist die Sendergruppe mit mehr als drei Milliarden Euro verschuldet und muss sparen, weshalb Peter Limbourg an diesem Abend zur Rede des Vorstandsvorsitzenden seiner Senderfamilie gehen will. Vielleicht äußert der sich zur Zukunft der Nachrichten, die Limbourg für „unverzichtbar“ hält. Wie sich herausstellt, findet das der Vorstandsvorsitzende auch. Er will dafür aber nur noch ein Drittel des bisherigen Budgets ausgeben. Ein Drittel. „Man müsse ja nicht immer unbedingt ein bewegtes Bild zeigen“, wird er später zitiert. „Ein Foto reicht doch auch.“
Continue reading ""Eins-zwei-Einheitsbrei - Er Findet's Richtig Klasse." Zum Qualitätsjournalismus."
Thursday, March 25. 2010
Monday, March 22. 2010
 QUOTE: Es ist kein Geheimnis, dass Armut ein Teufelskreis ist und die Chancen der in Armut lebenden Erwachsenen und Kinder auf eine gleichwertige Beteiligung nachhaltig mindert. Das ist keine Basis für eine demokratisch verfasste Gesellschaft. In einer Demokratie absolut unerträglich ist das massenhafte Plündern öffentlichen Vermögens, wie wir es heute bei uns erleben.
Ein weiteres Beispiel ist die bewusst betriebene Dominanz der Wirtschaft und des großen Geldes im öffentlichen Leben. Was so schön klingt wie "Zivilgesellschaft" oder "Förderung des Stiftungswesens", läuft im Kern häufig auf eine Entdemokratisierung des öffentlichen Lebens hinaus. Unsere Universitäten werden dem Einfluss des Staates schrittweise entzogen und Gremien überlassen, in denen Vertreter der Wirtschaft das Sagen haben. Die Öffentlichkeit darf allerdings weiter zahlen. Wenn öffentliche Leistungen durch Mittel aus Stiftungen und durch Sponsoring ersetzt werden, ist damit in der Regel verbunden, dass der Einfluss finanzieller Interessen wächst und der der demokratischen Öffentlichkeit schwindet. So ist es offensichtlich gewollt.
Continue reading "Buch: Meinungsmache"
Sunday, January 31. 2010
Die Dokumentation, im Rahmen einer Diplomarbeit entstanden, kann gut als Einführung in die Bedeutung der Medien für die Gesellschaft und die Demokratie dienen. Danke! (10.01.2010)
Sunday, January 31. 2010
Sunday, January 31. 2010
Zum neuen Jugendmedienschutz-Gesetz, man könnte meinen ein verfrühter Aprilscherz: nerdcore: Der aktuelle Entwurf zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) (25.01.2010). Aber es kommt noch besser: heise newsticker: Lob und Tadel für Pläne zum Jugendmedienschutz (25.01.2010)
Den einen, allen voran dem AK Zensur oder auch der 1&1 Internet AG, geht der Entwurf deutlich zu weit, den anderen, wie dem Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), geht er nicht weit genug. Der VZBV drängt in seiner Stellungnahme entschieden darauf, dass kommerzielle wie private Nutzer ihre Inhalte zwingend mit einer Alterskennzeichnung zu versehen haben, am besten auf der Einstiegsseite eines Angebotes. Man könne auch nicht einfach "eine Würstchenbude aufmachen" ohne sich Gedanken über Verkehrssicherheitspflichten rund herum zu machen, sagte eine Vertreterin des VZBV gegenüber heise online. Das im Entwurf vorgesehene Trennungsgebot für entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte sollte übrigens nicht auf unter 12-Jährige beschränkt sein, sondern sich vielmehr auf unter 18-Jährige erstrecken. Bemängelt wird von den Verbraucherschützern auch die Streichung der Altersgrenze unter 14 zugunsten eines Systems von unter sechs, unter 12, unter 16 und unter 18. Generell bedürfe der Jugendmedienschutz noch viel größerer Aufmerksamkeit, heißt es beim VZBV.
Und schön passend dazu: sz-online: „Superstar“-Suche verstößt gegen Jugendschutz (22.01.2010). Immer noch nicht genug? Spiegel Online: Bürgerrechtler nennen Copyright-Pakt Gefahr für Meinungsfreiheit (25.10.2010); es geht um ACTA, nicht zu verwechseln mit dem JMStV!
Sunday, January 31. 2010
Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) beklagt mögliche "parasitäre Nutzung" bei Fernsehern, die mit eingeschränkter Internetfähigkeiten die Nutzung von Zusatzanwendungen erlauben. Bei den von den Herstellern so genannten Hybrid-TVs könnten anderen Medienunternehmen die Zuschauerreichweite der Sender "abgreifen" und damit ohne jede Investition eigene Werbeerlöse generieren, heißt es in einem Forderungspapier der Lobbyvereinigung. So könne "ein fremdes Programm und ein fremdes Publikum als Zielgruppe" ausgenutzt werden. (...) Für diese Konstruktion brauche es eine politische Lösung, da entsprechende Fälle "momentan zwischen Urheber- und Wettbewerbsrecht durchrutschen". So gebe es keine Handhabe der Sender gegen die "offen parasitäre Nutzung" ihrer Inhalte durch Dritte.
heise newsticker: Privatsender gegen Widgets auf ihren Wellen (29.01.2010) Defined tags for this entry: medien
Sunday, January 31. 2010
3sat Seite nicht mehr verfügbar
Sehr geehrte Zuschauerin,
sehr geehrter Zuschauer
leider können wir Ihnen diese Seite nicht mehr anbieten, weil wir sie nicht unbegrenzt vorhalten dürfen. Das bestimmt die Änderung des Rundfunkstaatsvertrags der 16 deutschen Bundesländer (RÄStV § 11d Absatz 2 Ziffer 3) vom 1. Juni 2009. Defined tags for this entry: medien
Sunday, January 31. 2010
(...) Zuvor hatte der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus eine Lobrede auf den technologischen Fortschritt gehalten. Yunus half mit der Grameen Bank, die Mikrokredite für die Ärmsten vergibt, vielen Menschen in Asien, sich eine Existenz aufzubauen. Mit der Telefongesellschaft Grameen Phone wiederholte er den Erfolg. Sie ist mittlerweile die größte in Bangladesh und ermöglicht in vielen Orten den "Telephone Ladies" eine auskömmliche Existienz. Über die Mobiltelefone läuft mittlerweile ein eigener Gesundheitsdienst names Bangladesh Telemedicine Service (BTS) im chronisch unterversorgten Land: "Die Macht der Technologie kann jede Hürde überwinden", predigte Yunus dem DLD-Publikum, schränkte aber ein "wenn sie im Dienste der Menschen und nicht des Profits steht".
Heise Newsticker: Digital, Life, Design: Technologie kann alles lösen (27.01.2010)
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