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Buch #2 – Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein

Ich kenne kein Buch, das gleichzeitig mit so vielen unterschiedlichen Covers auf dem Markt ist. Am besten gefällt mir aber die Variante, die ich geschenkt bekommen habe und die ihr auch hier zu sehen bekommt.
Gutes Buch, treffend, aber mir ein wenig zu analytisch und dadurch wenig emotional. Das ist Stilmittel, schon klar, außerdem ist es ja kein Roman, sondern eine ironisch-philosophische Abhandlung; trotzdem lese ich wohl einfach “packende” Geschichten lieber. Einfach und schnell zu lesen, ich hatte es nach einer S-Bahn-Fahrt hin und zurück schon beinahe durch. Vielleicht war ich auf den Fahrten auch zu abgelenkt; ich habe mir auf alle Fälle ein zweites Lesen vorgenommen.
Dickes Plus: Durch das Buch kann man behaupten, man hätte philosophische Literatur gelesen, ohne sich durch allzu schwierige Satzkonstruktionen kämpfen zu müssen.
[quote]Wenn das Ziel in weiter Ferne liegt, begreift auch der Dümmste, daß der Weg dorthin lang und beschwerlich und die Reisevorbereitungen umfassend und zeitraubend sind. Da soll einen nur jemand dafür tadeln, noch nicht einmal aufgebrochen zu sein – und noch weniger droht einem Kritik, wenn man, einmal unterwegs, vom Wege abkommt und im Kreis marschiert oder längere Marschpausen einlegt. Im Gegenteil, für das Verirren im Labyrinth und das Scheitern an übermenschlichen Aufgaben gibt es heroische Vorbilder, in deren Licht man dann selbst etwas mitglänzt.[/quote]