Schweizer Plädoyer für den Programmierunterricht

Unter den “Mitteilungen der Schweizer Informatik Gesellschaft” in der aktuellen Ausgabe des Informatik Spektrums findet sich folgender interessanter Aufsatz zweier Professoren der ETH Zürich, dessen Inhalt ich auch für Deutschland sofort unterschreiben würde.
[quote][…] Der Informatikunterricht wird jedoch an den Folgen der auf oberflächliche Handhabungsfertigkeiten ausgerichteten Ausbildung noch viele Jahre zu leiden haben. Nicht allein deshalb, weil es schwierig ist, in kurzer Zeit und ohne entsprechend ausgebildete Lehrpersonen den Übergang von einem schlecht eingeführten Unterricht zu einem qualitativ hoch stehenden Unterricht zu vollziehen, sondern auch deshalb, weil die Informatik in der allgemeinen Öffentlichkeit ein falsches Bild bekommen hat. Informatiker sind nach landläufiger Meinung diejenigen, die “gut mit Computern umgehen” können, d.h. diejenigen, die möglichst viele Tricks kennen, mit welchen den von allerlei Unzulänglichkeiten ihrer Werkzeuge geplagten Computeranwendern geholfen werden kann. Wir sollten dieses Zerrbild unbedingt mit dem Inhalt klassischer Fächer wie Mathematik, Physik und Chemie vergleichen, denen wohl kaum jemand die grundsätzliche Substanz absprechen wird, auch wenn die Relevanz einzelner Themen durchaus diskutiert werden kann.[/quote]

  • [url=http://www.springerlink.com/index/DW54V2073606JQ81.pdf]Informatik Spektrum 2/2010: Plädoyer für den Programmierunterricht[/url]
    Tja, ich würd’ ja gern Lehrer werden, aber skurrilerweise darf ich das dann gar nicht mit meinem Informatikdiplom…