Nochmal auf der Zunge zergehen lassen.

Joseph Fischer. Eine politische Karriere.


[url=http://www.ulrich-wegener.de/spd_dsv/spd_dsv_diskussion/gruene/dittfurt_gruene.pdf]Jutta Ditfurth, Gründungsmitglied der Grünen[/url]
[quote]Erst im Oktober 1982 wurde ein gescheiterter Sponti namens Josef Fischer bei den Grünen aktiv. Noch 1978 hatte Fischer verächtlich gesagt: “Seien wir doch einmal ehrlich: Wer von uns interessiert sich denn für die Wassernotstände im Vogelsberg, für Stadtautobahnen in Frankfurt, für Atomkraftwerke irgendwo, weil er sich persönlich betroffen fühlt?” Bald darauf betete Fischer den islamischen Fundamentalismus an und schwärmte für die “Glaubenskraft” der Mullahs im Iran. In Verdrehung dieser Peinlichkeit schmiedete er später das Schimpfwort “Fundamentalisten” für seine innerparteilichen Gegner. Fünf Monate nach seinem Auftauchen, im März 1983, saß Josef Fischer im Bundestag. Der lange Putsch gegen die Grünen hatte begonnen.[/quote]
[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Joschka_Fischer#Nach_der_politischen_Karriere]Wikipedia: Joschka Fischer. Nach der politischen Karriere[/url]
[quote]Anfang 2006 hielt Fischer zahlreiche Vorträge für Investmentbanken wie Barclays Capital und Goldman Sachs. Noch im selben Jahr übernahm Fischer eine einjährige Gastprofessur für internationale Wirtschaftspolitik an der seit 1951 bestehenden Frederick H. Schultz Class der Woodrow Wilson School der amerikanischen Princeton University. Seine Vorlesungen behandeln die „Internationale Krisendiplomatie“. Daneben wird Fischer als senior fellow am Liechtenstein Institute der Woodrow Wilson School tätig werden und sich als Mitglied des EU-Programms der Princeton University engagieren.
2007 hat er eine Beraterfirma mit dem Namen Joschka Fischer Consulting gegründet. Er ist Gründungsmitglied und Vorstand des European Council on Foreign Relations, die von dem Milliardär und Mäzen George Soros finanziert wird. Im September 2008 nahm er einen Beratervertrag (Senior Strategic Counsel) bei der Madeleine Albright gehörenden Firma The Albright Group LLC an.
Am 19. Mai 2009 scheiterte Fischer vor dem Bundesgerichtshof (BGH) letztinstanzlich mit einer Klage gegen die Illustrierte Bunte, die ein Foto seines Privathauses in Berlin abgedruckt hatte. Der Informationsanspruch der Öffentlichkeit sei gewichtiger als Fischers Persönlichkeitsrecht, entschied der BGH (Az.: VI ZR 160/08).
2009 schloss Fischer einen Vertrag mit den Energieversorgern RWE und OMV als politischer Berater für den geplanten Bau der 3300 km langen Nabucco-Pipeline, die Erdgas vom Kaspischen Meer über die Türkei in die EU transportieren soll. Fischer ist damit Lobbykonkurrent zu dem früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder, der wiederum für das Projekt der Nord Stream-Pipeline wirbt. Im selben Jahr wurde Fischer Berater für den Autokonzern BMW. Seit Oktober ist er zudem Berater der Siemens AG in außenpolitischen und unternehmensstrategischen Fragen.
Fischer schreibt gelegentlich für die Zeit eine Montagskolumne.[/quote]
[url=http://www.tagesspiegel.de/zeitung/halten-wir-fest-die-68er-sind-an-allem-schuld/1130402.html]Tagespiegel: Interview mit Joschka Fischer[/url] (30.12.2007)
[quote]Der Tagespiegel: Die Wochenzeitung „Freitag“ hat zusammengefasst, wofür Sie Schuld tragen: „Staatsgläubigkeit, kryptosozialistische Versorgungssysteme, Selbsthass und Identitätsverlust.“
Joschka Fischer: Halten wir lieber fest: Die 68er sind schuld an allem, auch, dass die „Bild“-Zeitung so ist, wie sie ist.[/quote]
[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Jutta_Ditfurth]Wikipedia: Jutta Ditfurth[/url]
[quote]Der Stadtverordnetenvorsteher von Frankfurt am Main erteilte ihr im Oktober 2004 eine Rüge, nachdem sie als einzige Vertreterin der Fraktion ÖkoLinX-Antirassistische Liste im Römer geäußert hatte, Hartz IV zwinge die Betroffenen in einen „Reichsarbeitsdienst“. Zudem hatte sie die darin vorgesehenen Ein-Euro-Jobs als „staatlich verordnete Zwangsarbeit“ bezeichnet.
(…)
Statt an einem grundlegenden Wandel in der Gesellschaft seien die Grünen in den 1990er Jahren eher an Machtpositionen und Verteilung von staatlicher Förderung an Freunde (Nepotismus) interessiert gewesen. Zudem habe eine Gruppe aus dem Frankfurter Sponti-Milieu um Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit sowie um die damalige Redaktion der Zeitschrift Pflasterstrand viele der ursprünglichen Grünen aus der Partei vertrieben. Da Jutta Ditfurth in den 1990er Jahren bei taz, Frankfurter Rundschau, Der Spiegel und anderen damals linksliberalen Medien (die für realpolitische Regierungsbeteiligungen der Grünen warben) aufgrund ihrer Angriffe nicht mehr publiziert wurde, nutzte sie eine Artikelreihe in der Neuen Revue für ihre „Abrechnung mit Junker Joschka“, von dem (nach ihrer Darstellung) auch der Begriff Fundi (Fundamentalismus) für parteiinterne Kritiker seines Kurses – wie sie – stammte.[/quote]