Torservers.net: Warum es so wichtig ist.

Seit einem Monat betreibe ich [url=http://www.torservers.net/]torservers.net[/url], und jetzt ist an der Zeit einen Blick zurück zu werfen.

Wie war das mit der Zensur und Meinungsfreiheit?

Ich möchte beginnen, indem ich kurz die Motivation hinter Tor umreisse. Ich denke vielen ist doch noch nicht so klar, worum es dabei eigentlich geht. Das liegt wohl unter anderem daran, dass man über Verschlüsselung und Anonymität bei uns meist in Zusammenhang mit Filesharing und anderen Graubereichsaktivitäten hört. Auch das ist wiederum logisch, weil wir in der “freien Welt” diesen Luxus haben. Wir müssen uns für unsere alltäglich anfallenden Daten wie Emails, Webseitenabrufe etc. eben nicht um Anonymität bemühen. Dafür sollten wir dankbar sein, und gerade das sollte uns in die Lage versetzen, über die politische und gesellschaftliche Konsequenz des Internets in anderen Ländern nachzudenken.
In anderen Ländern sieht das mit der freien Meinungsäußerung nämlich ganz anders aus. Von China und deren “Great Firewall” hat wohl jeder schon etwas gehört. In letzter Zeit war auch Iran und Twitter mal Thema in den Medien. Leider zeigt sich auch daran mal wieder, dass die Medien sich plump heuschreckenartig auf ein Thema stürzen, es oberflächlich abhandeln und dann zum nächsten Thema springen. Eine wirklich Diskussion, und das Entwickeln von Konsequenzen für [i]unser Handeln[/i], findet nicht statt.
Ich will jetzt gar nicht näher auf die politische Lage in der westlichen Welt eingehen. Wer interessiert ist, bekommt (z.B. auch über meinen [url=http://ticker.wiredwings.com]Newsticker[/url]) ausreichend Material an die Hand gelegt, um scharf nachzudenken, was da gerade bei uns und weltweit abläuft. Worum es mir hier eher gehen soll, ist die nicht abzustreitende Faktenlage, was Menschen in Ländern betrifft, die viel stärker unter Zensur und Propaganda leiden als wir. Laut des aktuellen [url=http://woorkup.com/2010/06/27/internet-censorship-report/]Internet Censorship Report[/url] betrifft eine Internetzensur 25% der Weltbevölkerung. Dabei wurden sogar nur die stark zensierenden Länder wie China, Vietnam, Iran, Syrien, Ägypten, Burma und ähnliche betrachtet. Aber auch Länder wie die Türkei, Tunesien und Russland sind von einer für uns unvorstellbaren Einschränkung der Meinungsfreiheit und damit einhergehenden Zensur des Internets betroffen. Ich muss das gar nicht weiter ausbreiten: Dass täglich jemand eingeknastet oder gar hingerichtet wird, dazu findet man genug Material, z.B. im [url=http://www.indexoncensorship.org/]Index On Censorship[/url] oder bei den [url=http://en.rsf.org/]Reporters Sans Frontières[/url].

Tor ist nicht für uns

Nun kommt Tor ins Spiel. Tor ist eben kein einfaches Anonymisierungsprojekt nur für “uns”. Mit staatlicher Förderung und vor allem viel persönlichem Engagement wird und wurde an Universitäten (und außerhalb) weltweit daran gearbeitet, [i]allen[/i] Menschen einen zensurfreien, verschlüsselten Netzzugang zu ermöglichen. Und das in seiner vollen Konsequenz: Nicht nur lesend, sondern auch um aktiv teilzunehmen, ohne Repressalien fürchten zu müssen. Auf der Startseite von Torservers.net zitiere ich [url=http://cpj.org/imprisoned/2009.php]eine Studie des “Commitee to Protect Journalists”[/url], nach der im letzten Jahr 136 Journalisten weltweit im Gefängnis sitzen. Und das sind nur die bekannteren Fälle.
Und, wird Tor genutzt? Und von wem? Die [url=http://metrics.torproject.org/graphs.html]Metriken des Torprojekts[/url] zeigen das sehr eindrucksvoll. Wenn man sich nämlich dort anschaut, wie viele Menschen den umständlichen Weg nutzen, sich Tor per Email zu besorgen – vermutlich weil die Seite des Projekts geblockt wird und somit der normale Downloadweg nicht möglich ist – so sind das knapp 100 täglich (fast 500 im April). Eine weitere Zahl: Über 200 Personen täglich nutzen Bridges, um Zugang zum Tornetz zu erlangen. Ich sage mal weniger technisch: Bridges sind “der umständlich Weg”: Über “geheime” Adressen, die von den jeweiligen Regierungen nicht so einfach in Erfahrung zu bringen und somit zu sperren sind. Zum Beispiel kann man sich einzelne Adressen per Email zuschicken lassen oder unter der Hand weiterverbreiten. Es sollte klar sein: Diese Wege geht man nur, wenn alle normalen und bekannten Zugangswege gesperrt sind. Wenn ich “einfach nur irgendwas Illegales machen möchte”, dann lade ich mir Tor eben normal von der Projektseite herunter und starte es, fertig. Die [url=http://metrics.torproject.org/recurring-users-graphs.html]Zahl der Nutzer nach Ländern[/url] sollten einen endgültig davon überzeugen, wie verdammt wichtig Tor ist.
Die Mitarbeiter von Tor arbeiten ehrenamtlich, und zwar viele viele Stunden, weil sie diese Wichtigkeit erkennen. Schade, dass man in unserer Gesellschaft diese Wichtigkeit nicht transportiert und fördert. Das Thema wird ja sogar, wie oben schon angedeutet, oft mal kurz angerissen. Leider nicht mit der Konsequenz, dass man auch auf Tor eingeht, und wie wichtig es ist. So schwer ist das nämlich nicht zu verstehen und zu transportieren! Die Mitarbeiter des Torprojekts stehen da mit Sicherheit gerne für Interviews und Erklärungen zur Verfügung. Nein, da wird lieber über Krieg nachgedacht, bzw. mit Milliarden finanziert, anstatt den Menschen dort mit Bildung zu helfen sich selbst zu helfen.
Und jetzt kommen wir zum Knackpunkt, und dem Grund für mich, [url=http://www.torservers.net/]Torservers[/url] zu starten: [b]Jeder Nutzer von Tor, egal wie, ist darauf angewiesen, dass andere Leute freiwillig für ihn Torknoten betreiben und so für ihn Daten transportiert.[/b]

Mittlere und Ausgangsknoten

Es zwei Arten von Knoten: Knoten, die nur innerhalb des Tornetzes Verkehr weiterleiten (“middle nodes”), und solche, die auch Verkehr vom und zum Internet welterleiten (sogenannte “exit nodes”). Diese Exitknoten erscheinen dann “dem Internet” als Absender (und Empfänger). Jetzt ist es so: Die Nutzung von Tor bzw. die Bandbreite nimmt stetig zu, die Abzahl an Betreibern von wirkungsvollen Exitknoten leider kaum. Man kann dafür Ärger bekommen, deshalb rät man davon ab, einen Exitknoten zu betreiben, ohne genau zu wissen was man tut (einen Middle Node hingehen kann und sollte jeder betreiben!). Wenn jetzt nämlich auch nur einer der Nutzer deines Exitknotens z.B. Spam verschickt oder eben doch Filesharing betreibt (was dem Torprojekt nur schadet, und auch nicht wirklich gut funktioniert und auch nicht funktionieren soll), dann bekommt der Betreiber des Exitknotens Ärger, weil es eben so aussieht als wäre er der Verursacher. Rechtlich ist die Situation zwar eigentlich klar und man muss dafür nicht haften, aber viele Provider haben auf eine solche Art Kunden einfach keine Lust. Hinzu kommt, dass so ein Knoten bandbreitenintensiv ist und in der Mischkakulation der Provider dann auch nicht gut reinpasst. gerne So kam es in der Vergangenheit durchaus vor, dass einem der Internetzugang gesperrt wird, der Server gekündigt wird, gar von Vertragsstrafen ist man nicht sicher.

Und hier komme ich ins Spiel

Das Torprojekt kann und will rechtlich keine Knoten betreiben. Für die Weiterentwicklung ist eine Spende an das Torprojekt sehr unterstützenswert. Nur ganz pragmatisch muss man eben auch das Problem der Bandbreite lösen. Vor etwas über einem Monat habe ich mich dann auf die Suche nach “torfreundlichen” Anbietern begeben, und einige größere Hoster gefunden, die solche Knoten in ihrem Netz erlauben. Mein Plan war und ist es, Knoten für andere Menschen zu betreiben, beziehungsweise zusammen große Knoten zu betreiben, weil das Preis/Leistungsverhältnis dann einfach mal viel viel besser ist.
Ich will damit vor allem die Menschen erreichen, die ein paar Euro im Monat übrig haben, aber nicht die Zeit oder die technische Expertise haben, eigene Knoten zu betreiben. Die sich auch nicht damit rumschlagen wollen, dass sie doch mal Ärger kriegen. Danke einer Startfinanzierung von zwei Schweden (danke!!) konnte ich kurze Zeit später den wohl [b]zurzeit schnellsten Exitknoten[/b] des gesamten Netzes auf die Beine stellen. Dazu ein Screenshot der unabhängigen Messung von [url=http://torstatus.all.de/]torstatus.all.de[/url] (24.6.2010):
Screenshot Torstatus
Der Server darf 39 Megabytes pro Sekunde pumpen, also mehr als 300MBit/s, je in beide Richtungen (!). Wie man sieht sind wir noch nicht ganz so weit, aber immerhin läuft er inzwischen auf guten 200-250MBit/s!
Screenshot Bandbreite

Und jetzt zu euch

Dieser Server kostet 200 Dollar im Monat. Als Student kann ich zwar viel Zeit in das Projekt investieren, aber beim Geld sieht es etwas bescheiden aus. Ohne Unterstützung von eurer Seite wird das nicht lange so weitergehen können. Ich habe die Hoffnung, dass wir diesen Server dauerhaft finanziert bekommen! Und ein zweiter Effekt kam auch schon zum Tragen: Dadurch, dass ich mich um die Knoten kümmere (Wartung, Mailverkehr, Abuse etc) können mir nämlich Provider, die noch über momentan freie Ressourcen verfügen, Knoten stiften – und einer hat das bereits getan! Dank Richard von [url=http://networkpresence.com.au/]Networkpresence[/url] hat das Tornetz einen weiteren Knoten gewonnen.

Torservers.net

Kurz noch zum aktuellen Stand: Die Spendengelder und Kosten sind öffentlich und man kann sie dort einsehen. Neben dem obligatorischen, aber teuren Paypal biete ich über Moneybookers bis zu Liberty Reserve und Paysafecard auch anonyme Spendenwege. Und das Spenden ist nicht umsonst, ich will für alle “Abonnenten” gerne auch Dienste wie einen VPN-Zugang einrichten. Außerdem haben wir momentan ein 500GB RAID, das man auch irgendwie füllen kann – z.B. verschlüsselt für Onlinebackups ([url=http://www.crashplan.com/]CrashPlan[/url]?).
[b]Momentan betreiben wir drei Knoten[/b]: Der eine ist eine Spende von mir, in Deutschland, mit einer relativ restriktiven Exit Policy ([url=http://anonymizer1.torservers.net/]anonymizer1[/url]), der zweite ist unser dickes Kerlchen in den USA ([url=http://anonymizer2.torservers.net/]anonymizer2/3[/url]), und der dritte von Networkpresence steht in Australien ([url=http://anonymizer4.torservers.net/]anonymizer4[/url]).
Ich habe einen ziemlichen Kampf mit dem Rechenzentrum, Softlayer, hinter mir. Der ist auch noch nicht ganz ausgestanden, aber es sieht es so aus als könnten wir den Knoten dort wirklich weiter betreiben. Ansonsten, oder auch wenn die 200 Dollar monatlich nicht zu halten sind, besorge ich (in Absprache mit euch als Spendern) eine für den entsprechenden Betrag sinnvollere kleinere Kiste.
Bitte helft mit! Bloggt über die Wichtigkeit von Tor, betreibt eigene Knoten, spendet an das Torprojekt! Oder betreibt mit mir zusammen Exitknoten. 🙂 Ihr könnt mir auch helfen, in dem ihr z.B. die Webseitentexte übersetzt, oder mit mir an einem kleinen “Shop” arbeitet – momentan muss man das alles noch manuell machen… Es gibt noch viel zu tun!

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5 Responses

  1. Essigessenz says:

    Vielen Dank für Deine unermüdliche Arbeit! Einige Fragen und Anregungen:
    Auf welches Konto kann man direkt spenden? Eurokonto mit BIC und IBAN-Nr.? – habe ich nicht gefunden auf Deinen Seiten.
    Wären viele einzelne Exitknoten nicht ebenso/noch wichtiger? Wenn einzelne Knoten überwacht/übernommen werden, sind viele Knoten ein Schutz dagegen. Ich meine mich erinnern zu können, daß in der c’t (heise.de) mal ein Artikel beschrieben hat, wie Geheimdienste durch das Betreiben einer relevanten Anzahl eigener Knoten die Anonymität von Nutzern aufheben konnten.
    Wäre es nicht auch sinnvoll insbesondere Rechtsanwälte anzusprechen und technisch zu unterstützen eigene Knoten zu betreiben. Die haben zwar nicht die Technischen Kenntnisse, aber dafür die Juristischen um sich gegen juristische Angriffe zu wehren. Und abgesehen davon sollte sie auch ein eigenes Interesse am Betreiben/eigenen Nutzen solcher knoten haben, dann durch die mangelnde Anonymität des Internet wird ihr Berufstand betroffen. (Stichwort: Berufsgeheimnis, Schweigepflicht, etc.)

  2. Moritz says:

    Hallo Essenz 🙂
    Die Kontodaten. Momentan habe ich sie noch nicht veröffentlicht, deshalb verlinkt die Grafik auf die Kontaktdaten. Das hängt damit zusammen, dass ich eigentlich schon lange einen Art Warenkorb basteln will, bei dem SWIFT dann eine Auswahlmöglichkeit ist. Also bitte mich per Mail kontaktieren für die Kontodaten (ist ein normales deutsches Konto).
    Viele einzelne Exitknoten. Ja, das war ursprünglich der Plan. Viele Einzelknoten sind wichtig. Allerdings sind die Preise einfach unschlagbar, sobald man zu einem größeren Paket greift. Wer vor unserem Server Blutmagie überwacht hat, hatte Zugriff auf 25% des Exittraffics (!). Jetzt ist zumindest das etwas diversifiziert. Je nach Paranoia würde ich sowieso mehr oder weniger stark davon ausgehen, dass der amerikanische Knoten überwacht wird.
    Es ist auch nicht ideal, dass die alle unter meinen Fittichen stehen, das will ich gar nicht verschleiern. Man muss mir eben ein gewisses Vertrauen entgegen bringen, und ich kann nur versprechen, nicht zu loggen. Sehe es als einen Vertrag.
    Wenn jemand einen physikalisch unabhängigen Knoten finanzieren will (eigene Knoten auf der selben Kiste ist sowieso kein Problem), gerne, dem steht nichts im Wege. Ich freue mich über Anregungen was Provider angeht, siehe [url=http://www.wiredwings.com/wiki/Torservers.net_Main_Page#Hosters]Torservers Wiki[/url].
    Ich habe einen Rechtsanwalt im Rücken, ein ehemaliger Mitbewohner und guter Freund von mir ist inzwischen vollwertiger Anwalt, und er weiss was ich tue. 🙂 Außerdem bin ich Mitglied von u.a. der Electronic Frontier Foundation und der German Privacy Foundation, die, wenn es hart auf hart kommt, sicherlich auch mithelfen, was den Rechtsbeistand angeht. Der CCC wird wohl auch nicht abgeneigt sein. Ich bin bereit, für meine Freiheit – und dazu zählt auch dieses Projekt – durch alle Instanzen zu gehen.
    Die Idee, Rechtsanwälte direkt einzuspannen (und über diese sozusagen Knoten anzumieten) klingt erstmal nicht schlecht. Ich weiss nur nicht, ob das rechtlich wirklich so sinnvoll ist, ob sich z.B. die Argumentation der Schweigepflicht damit in Übereinkunft bringen lässt, dass der Torknoten den Verkehr ja gerade nicht überwacht und beeinflusst (Stichwort “Providerstatus”). Die Schweigepflicht (heißt das rechtlich überhaupt so?) gilt doch nur für Mandanten, nicht für beliebige Personen oder gar Daten.
    Und: Bislang gibt es keinen Fall, in dem der Betrieb von Tor wirklich zu einem Gerichtsverfahren geführt hätte. Zur Herausgabe von Daten und Installation von einzelnen Logwerkzeugen kann man gezwungen werden (siehe dazu auch den [url=http://berlin.ccc.de/~24c3_torrents/]Tor-CCC-Vortrag auf der 24C3[/url]).
    Aber klar, bitte, gerne. Du kannst dich gerne verdinglichen und im Auftrag von Torservers aktiv welche ansprechen! Wenn du welche findest stehe ich gerne für technische Hilfe bereit. 😉 Auch wenn du dich beteiligen willst bezüglich sinnvoller Angebote, wie man also die Spenden auf viele kleine Knoten aufteilen könnte. Ich richte Helfern gerne eine Emailadressse @torservers.net ein, lass uns dazu am besten mal per Jabber quatschen.

  3. Potentieller Nutze says:

    Hallo – bitte beweise, dass Du nicht für BND oder CIA arbeitest!

  4. Moritz says:

    Ich denke nicht, dass es irgendein Geheimdienst nötig hätte, die 150 Euro monatlich aus Spenden zusammenzukratzen.
    Als Nutzer kannst du dir deine Kaskade an verwendeten Zwischenstationen mehr oder minder aussuchen bzw. darauf hoffen, dass Ein- und Ausgangsknoten nicht von der selben Entität betrieben oder überwacht werden. Es geht immer darum, vor wem du dich als Nutzer schützen möchtest.
    Von aussen überprüfbar ist: Die “Family” ist korrekt gesetzt, dh. die uns offiziell zugeordneten Server werden maximal einmal pro Verbindung und nicht in Kombination genutzt. Für alles andere musst dich auf meine Aussage verlassen: Wir speichern keinerlei Daten.

  5. Moblog says:

    Ich hatte mal eine Liste angefangen mit dem Ziel, politische und industrielle Verstrickungen zu visualisieren. Relativ willkürlich habe ich mit Bertelsmann und der Initiative Neue Marktwirtschaft angefangen, und immer wenn mir irgendeine Verbindung unterg

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