Analyse der Hanns-Seidel-Stiftung zur Piratenpartei

Die Analyse der Hanns-Seidel-Stiftung (CSU) zur Piratenpartei ([url=http://www.hss.de/uploads/tx_ddcevents/browser/AA-55_Piratenpartei_02.pdf]Volltext[/url]). Wie geil ist das denn!!
Nachfolgend ein paar Zuckerl. Die stehen aber dann wirklich für sich selbst.


[quote]In diesem Gesellschaftssegment sind nicht nur eindeutig libertäre Positionen gegenüber autoritären vorherrschend, sondern im Zuge der Digitalisierung haben Verständnisschwierigkeiten und Missverständnisse – insbesondere innerhalb der politischen Kommunikation – zu einer Entfremdung von den existierenden Parteien geführt, sodass diese eigentlich traditionelle Konfliktlinie nicht als solche erkannt wird. Mit der Formierung der Piraten als einer eigenen Partei haben sich nach dieser Lesart diese Kommunikationsstörungen auf die Ebene des politischen Systems übertragen. (S.26)[/quote]
[quote]Sie werden ihr Protestpotenzial langfristig nicht in eine Sprachlosigkeit und damit durch Politikenthaltung kanalisieren, sondern mit oder ohne Piratenpartei ihr mögliches Unverständnis über politische Entscheidungen artikulieren und in politisches Handeln umsetzen. Deshalb wird es eine zentrale Aufgabe der Parteien sein, dieses Unverständnis aufzulösen und diese Gruppe in das bestehende Parteiensystem zu integrieren. (S.31)[/quote]
[quote]Jedoch sollte die Piratenpartei nicht überschätzt werden. Sie gleicht in ihrer Organisationsstruktur weniger einer klassischen Partei, sondern eher einem Netzwerk. Damit orientiert sie sich eher an Linux als an den Funktionserfordernissen einer Partei. (S.32) [/quote]
Na, dann ist ja alles klar!
[center][img]http://img576.imageshack.us/img576/5088/wahlergebnisjungwaehler.jpg[/img][/center]