Zu hoffen bleibt, daß die Wohlfahrtseinrichtungen wenigstens noch genug …

Zu hoffen bleibt, daß die Wohlfahrtseinrichtungen wenigstens noch genug Geld in den Kassen haben, um in der Guttenberg-Presse Anzeigen zu schalten, mit denen sie um ihr jetzt bald freiwilliges Pflegeproletariat buhlen können.
Man muß den Exminister fast schon in Schutz nehmen wegen dieses Skandälchens: Er habe den Werbeauftrag für den freiwilligen Bundeswehrdienst exklusiv der Springer-Presse zugeschanzt? Na und, wem denn sonst? Will man 18jährige “taz”-Leser anwerben? Da kann man den PR-Etat des Ministeriums gleich im afghanischen Wüstensand verbuddeln.

Frederik Moche: Forschung und Heere. Von der Verwandschaft der Bundeswehr und der Universität (inklusive ihrer Reformen). Konkret 4/2011.

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